„Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört oder selbst gesagt? Mal etwas flapsig, mal ganz ernst. Was wäre ein Leben ohne Hoffnung?
Die Umstände der Zeit rauben vielen Menschen nicht nur den Atem, sondern auch die Hoffnung. Immer nur schlechte Nachrichten. Wohin soll das führen? Resignation, Angst und Sorge machen sich breit und breiter. Die Stimmung wird schlechter ...
Nicht nur in unserer Gesellschaft ist das zu spüren. Auch in unserer Kirche, wenn die Gedanken zurückgehen. „Es war einmal ...“ Dann tauchen die Geschichten auf, wie es mal war. Und was ist heute?
Wir brauchen Hoffnung als Lebenselixier. Was kann uns zu einer Hoffnung werden, die uns aufrichtet und ausrichtet?
Da kommt der Reformationstag wie gerufen! Wir feiern nicht nur Geschichte, wie es mal war. Ja, 1517 hat Martin Luther die Kirche mit seinen 95 Thesen herausgefordert. Er hatte die Hoffnung auf Reformation, auf Erneuerung. Das ist Geschichte.
- Was hat ihn damals beflügelt?
- Was kann uns heute beflügeln?
- Damit sind wir in der Gegenwart.
„Reset Hoffnung“
Unter dieser Überschrift feiern wir am 31. Oktober den Reformationstag.
Wer ist wir?
Das sind die drei Gemeinden Ahlerstedt, Bargstedt und Harsefeld. Gemeinsam bilden wir eine Region. Gemeinsam arbeiten wir an unserer Zusammenarbeit. Seit der Wiedereinführung des Feiertages im Jahr 2017 feiern wir diesen Gottesdienst zusammen. Gemeinsam stärken wir uns in der Hoffnung, die uns beflügelt.
Wann?
In diesem Jahr fällt der Reformationstag auf einen Samstag. Wir feiern dieses Mal einen Abendgottesdienst
am 31. Oktober
um 18.00 Uhr
in unserer Bargstedter Kirche.
Anschließend laden wir zu einem gemütlichen Zusammensein ein. Geplant ist, dass Luther-Bier getrunken werden kann. Womöglich gibt es auch noch eine Wurst vom Grill, die im Licht des Feuerscheins mundet. Voller Hoffnung gehen wir in die weiteren Planungen.
In der Hoffnung, dass sich viele auf den Weg machen.