Jugendfreizeit 2022

20. Juli 2022

Eine Woche zusammen in den Niederlanden für Jugendliche ab 13. Hier gibt es Eindrücke von dieser Zeit!

Tag 7

Unser letzter Tag in den Niederlanden :-(

Die Zeit ging wirklich schnell rum, besonders die letzten Tage sind vergangen wie im Flug. So ist das wohl, wenn es gerade einfach schön ist! Damit es dann vor der Abfahrt nicht zu rödelig wird, haben wir heute schon mal kräftig gepackt. Immerhin steht der Bus morgen um 10 Uhr bereit und davor wollen wir ja auch noch frühstücken, den letzten Sachen wegräumen, Proviant einpacken... Dann doch lieber schon vorbereiten als mitten in der Nacht aktiv werden.

In der Bibelarbeit heute ging es um das Thema "Gebet". Irgendwie war das auch ein Schwerpunkt unserer Freizeit, denn gebetet haben wir wirklich, ganz unterschiedlich und an verschiedenen Stellen. Gebet ist wohl ganz viel: Sich bewusst machen, dass Jesus da ist, Dinge vor Gott aussprechen, auf das Handeln von Jesus setzen... Vieles davon durften wir währens unserer Freizeit erleben und dafür sind wir sehr dankbar. Die Zeit in den Niederlanden war wirklich besonders. Nicht nur, weil wir viel zusammen erlebt haben, sondern auch und gerade, weil Jesus spürbar dabei war. Und das ist ganz toll, denn machen kann man das nicht. Aber Jesus hat es getan und wir glauben, dass er das von ganzem Herzen getan hat.

Am Nachmittag gab es dann noch einen kleinen Ausflug zu einem Aussichtsturm ganz in der Nähe. Nachdem von der gestrigen Kanutour manche Arme heute doch gut wegetan haben, waren also die Füße dran. Außerdem gab es ein letztes Mal die Möglichkeit im Fluss schwimmen zu gehen.

Der Abend war heiß: Die Teilnehmer*innen durften im Laufe des Tages ihre Fragen an das Team aufschreiben. Es konnte um Glaubensfragen, Interessen oder ganz persönliche Fragen an einzelne oder an alle gehen. Das Team wusste natürlicht nicht, welche Fragen gestellt werden und musste spontan Rede und Antwort stehen. Abgeschlossen haben wir den Abend mit einem kleinen Gottesdienst, was auch nochmal unterstreicht, wie wichtig uns das geistliche Miteinander während unserer Freizeit ist.

Das war sie nun also, unsere Jugendfreizeit 2022. Wir hoffen und glauben sehr, dass diese Zeit nachklingt, auch wenn sie nun vorbei ist. Weiter geht es dann in der Jugendarbeit unserer Kirchengemeinden, denn auch dort haben die Teilnehmer*Innen die Möglichkeit, christliche Gemeinschaft in vielen Formen das ganze Jahr über zu erleben und mitzugestalten. 

Tag 6

Mit einem gemeinsamen Frühstück sind wir in den Tag gestartet, denn heute brauchte jede und jeder genug Energie und Proviant. Und so standen um 9 Uhr 75 frisch gebackene Brötchen bereit zum Verzehr und zum Einpacken. Nach der Stärkung wurden die letzten Vorbereitungen getroffen und dann ging es los zu unserer Kanutour. 12km entlang von 2 Flüssen in Richtung Ommen stand auf dem Plan. Die ersten 2/3 führten dabei durch die Regge, eine herrlische Flusslandschaft mitten durch die Natur mit Wiesen, die zur Pause eingeladen haben. Auf diesem Fluss ist kein motorisierter Verkehr zugelassen, so dass sich die Teams in den Kanus erstmal gut auf das Paddeln und Lenken einüben konnten. Spannend wurde es dann auf dem letzten Stück, denn dort war mehr los, was natürlich auch mehr Konzentration fordert. Am Ende sind alle gut am Ziel angekommen und waren platt, aber glücklich. Es tat gut, eine Runde rauszukommen und sich zu bewegen.

Am Abend stand dann "Schlag die Mitarbeitenden" auf dem Programm. Teams der Teilnehemden konnten Aufgaben einreichen, in denen sie gegen das Team antreten wollten. Eigentlich dachten wir, wir hätten die Jugendlichen mit der Kanutour ausgepowert, aber leider hatte das Team keine Chance auf einen Sieg. In den meisten der Spielen war das Team unterlegen, obwohl sie wirklich ihr bestes gegeben haben. Respekt an die Teilnehmer*innen, die mit 30 Liegestützen, 6 mit Strohhalmen transportieren Spaghetti oder minutenlanen Planks zu beeindrucken wussten. 

Zum Abschluss des Tages gab es eine bewegenede Andacht dazu, dass Jesus uns Menschen braucht, auch wenn wir uns das selbst nicht vorstellen oder zutrauen können. Mitarbeiter*innen von Jesus müssen nicht die starken Held*innen sein, die alles können. Es geht nur darum, für Jesus bereit zu sein und ihm zu vertrauen, dass er durch einen viel bewirken kann. Das macht Mut für all die Momente, in denen man sich viel zu klein und unbedeutend fühlt, um an Gottes Welt mitzubauen. Dieses Gefühl kennen wahrscheinlich viele, denn es gibt immer andere, zu denen man aufschaut, weil sie mehr wissen, besser reden, witziger sind, kreativere Ideen haben... Macht nichts: Jesus möchte, dass wir uns für ihn und mit ihm einbringen, er wirkt durch uns. 

Mit einem warmen Kakao im Bauch ging es dann ins Bett und wir haben die Erholung der vorletzten Nacht in Ommen gesucht.

Tag 5

Und schon wieder ist ein erlebnisreicher Tag auf unserer diesjährigen Jugendfreizeit um. Langsam bereiten wir uns für den Abschluss unserer Zeit vor, denn morgen, am vorletzten Abend, treten die Teilnehmenden gegen die Mitarbeitenden an. Dafür dürfen Aufgaben eingereicht werden, in denen herausgefordert werden soll. Wir sind schon gespannt, was uns erwartet und welches Team am Ende den Sieg davon trägt. So viel steht fest: Das Team wird sich nicht so einfach geschlagen geben.

Nach allem, was in den letzten Tagen so an Programm anstand, gab es heute mal einen freien Abend. So konnten die Jugendlichen das machen, was ihnen am besten gefiel: Nichts, Spiele spielen, Quatschen... Tut ja auch mal gut, wenn nichts auf dem Plan steht und man so freie Bahn hat. 

Als Gruppe sind wir gut zusammengewachsen und es passieren zwischendurch witzige Aktionen: Zum Wecken wird mit der Gitarre "Jede Zelle meines Körpers ist glücklich" geschmettert, Jungs entdecken Schminke, Bettlaken-Gespenster machen das Haus unsicher... Man merkt: Wir sind hier nun so richtig angekommen und haben einfach Spaß.

In der Bibelarbeit haben wir uns mit einer Erzählung von Jesus beschäftigt. Wie an den anderen Morgenden ging es um Grundlagen des christlichen Glaubens und um ihre Bedeutung für das eigene Leben. Heute stand Gottes Wort auf dem Programm, von dem Jesus sagt, dass jede und jeder, der es hört und danach handelt, klug ist und seinem Leben ein stabiles, sturmsicheres Fundament gibt.

 

Tag 4

Schon Montag?! 

Das war die schockierende Erkenntnis zu Beginn des Tages. Ja, die Zeit beeilt sich mal wieder und bei allem, was wir hier so erleben, vergeht sie einfach wirklich schnell. Aber das ist ja auch ein gutes Zeichen, wenn man kaum glauben kann, dass schon wieder ein Tag rum ist. Gestern nun also Bergfest, die Mitte der Freizeit ist erreicht und wir sind froh, die andere Hälfte noch vor uns zu haben.

Am Nachmittag und Abend ging es kreativ zu. Die Teilnehmenden hatten den Auftrag, zu biblischen Geschichten ein Video zu entwickelt und zu drehen, jeweils in verschiedene Genres. So entstand eine Dokumentation zu einem Text aus der Apostelgeschichte oder eine Werbung zu einem Teil der Bergpredigt. Doch nicht nur die Jugendlichen haben fleißig gefilmt und geschnitten, sondern auch das Team. Die Oscarverleihung, die am Abend stattfand, musste werbefinanziert werden, so dass witzige Clips zu Schokokesen und den Verkauf von nervigen Mitarbeitenden entstanden sind. Bei der Preisverleihung wurden alle fünf Filme, die entstanden sind, gezeigt und von einer fachkundigen Jury nach verschiedenen Kriterien bewertet. Und natürlich, wie es sich für eine Verleihung gehört, gab es im Anschluss auch Preise. Die Umsetzungen waren wirklich klasse, weil sie nicht nur witzig und kreativ waren, sondern auch neue und andere Blicke auf die biblischen Geschichten ermöglicht haben. Passend zur Verleihung gab es Coktails, die mit Feinwagen höchstpräzise zusammengeschmischt wurden und natürlich leckere Snacks. 

In den Bibelarbeiten am Vormittag ging es um den Heiligen Geist. Von den drei Formen, wie Gott uns begegnet, ist die des Heiligen Geistes wohl die am wenigsten greifbare. Um so wichtiger, sich damit einmal auseinanderzusetzen, um eine Idee davon zu bekommen, was Gott als Heiliger Geist eigentlich alles bewirkt. Paulus spricht in einem seinen Briefe von Früchten, also von Dingen und Eigenschaften, die durch den Heiligen Geist passieren und entwickelt werden. Gott ist wie die Luft um uns und bei uns, nicht immer spürbar und sichtbar, aber immer gegenwärtig. Sein Geist wirkt an uns und mit einem geschärften Blick sieht man seine Auswirkungen. Das wurde auch in der Abendandacht deutlich, in der erzählt wurde, wie jemand plötzlich von Gott ergriffen war und die Bibel nicht mehr aus der Hand legen kann. Das ein Leben mit Jesus ein lohnenswertes Leben ist wird vielfach auf unserer Freizeit deutlich und erlebbar, durch die Mitarbeitenden, aber eben auch durch Gottes Geist, der gegenwärtig ist. 

 

Tag 3

06:30 Uhr: Alle schlafen, drei wachen. Das Küchenteam macht sich auf den Weg, um die Brötchen vorzubereiten, damit sie dann um 8 Uhr warm und frisch aus den Ofen kommen. Es gibt übrigens an jedem Tag andere Brötchen und alle Rezepte werden spontan entwickelt. Wenn man so zuguckt, sieht das alles ganz schön wuselig aus: Hier ein Vorteig, da ein Teig der im Kühlschrank fermentiert, dort Körner die aufquellen, hier Kaltgare für den übernachsten Tag. Trotz allem hat das Team bisher nicht die Übersicht über all diese Schüsseln und ihren Inhalt verloren. Mal sehen, wie das so ist, wenn die Müdigkeit weiter voranschreitet...

Nach der Frühstückszeit gab es die zweite Bibelarbeit der Freizeit. Im Johannesevangelium wird von der Begegnung in der Nacht zwischen Jesus und Nikodemus erzählt. Das Gegenüber von Jesus war ein Pharisäer, also jemand, dem es sehr am Herzen lag, sein Leben richtig zu führen, so, wie es Gott gefällt. Jesus erklärt Nikodemus, dass nur die wirklich Gott verstehen können, die ihr Leben ganz neu beginnen. Eine Neuausrichtung durch Jesus ermöglicht den Blick auf Gott, der wirklich zählt. Jesus durchbricht alles, was Nikodemus bisher über Gott gedacht hat, es ist wirklich ein kompletter Neustart. Und damit mündet die Bibelarbeit gut in die Abendabschlüsse der letzten beiden Tage, in denen erzählt worden ist, wie der persönliche Neubeginn mit Jesus alles auf den Kopf gestellt und das Leben verändert hat. An Jesus führt kein Weg dran vorbei.

Am Nachmittag war Zeit für Hobbygruppen. Wir hatten einen langen Kreativtisch mit verschiedenen Angeboten. Außerdem gab es die Möglichkeit, gemeinsam ein Lied zu komponieren und einen Austausch darüber, wie Glauben und Wissenschaft eigentlich zusammen funktionieren können. Alle durften wählen, welches Angebot sie wahrnehmen möchten. Anschließend war vor unserem spannenden und witzigen Abend nochmal Zeit, zu unserer Badestelle zu gehen.

Unser Abendessen war anders als gestern. Nicht nur, dass sich die Küche während des Nachmittages ins Zeug gelegt hat, um Pizzaschnecken, einen Begrüßungsdrink und belegte Brötchen zu zaubern. Beim Eintritt in den Essensraum habe alle Teilnehmer*innen eine Rolle eingenommen, denn wir haben ein Krimi-Dinner gespielt. Jede und jeder hatte eine Rolle und die Charaktere haben in mehreren Runden miteinander agiert. Intrigen wurden geschmiedet, es gab Bestechungen und zerstörte Beweise, Flirts uns Andeutungen. Am Ende war dann die große Frage, wer die Täterin oder der Täter ist. Es war witzig zu erleben, wie die Rollen mit Leben gefüllt wurden und schön zu sehen, wie die Interaktion miteinander war.

Tag 2

Hast du schon mal etwas Wichtiges verloren oder verlegt?

Wer schon mal nicht mehr wusste, wo ein Schlüssel ist, kann nachempfinden, wie ungut sich das anfühlt und wie groß der Drang und das Bestreben ist, diesen wiederzufinden. Bei manchen Sachen ist ein Verlust nicht so schlimm oder man hört relativ schnell auf damit, danach zu suchen. Aber es gibt auch Sachen, für die gibt man wirklich alles, um sie zurück zu bekommen, weil Verlieren keine Option ist. 

In unserer Bibelarbeit heute ging es auch um dieses Thema und wie Gott eigentlich damit umgeht. Jesus erzählt in Lukas 15 sehr eindrücklich drei Geschichten, die beschreiben, welche Hebel Gott in Bewegung setzt, wenn ihm Menschen verloren gehen. So erzählt er zum Beispiel vom verlorenen Schaf, für dass der Hirte die ganze Herde zurücklässt, nur um dieses eine Schaf zu retten. 99 von 100 Schafen sind noch da, der Verlust ist eigentlich verkraftbar, aber nicht für diesen Hirten. Jedes Schaf ist eines zu viel. Jesus sagt: So ist Gott. Ihm liegt so viel an uns Menschen, dass er nicht einen von uns verlieren möchte. Gott ruft uns und sucht uns, weil der Gemeinschaft mit uns haben möchte. Ist das nicht immer wieder faszinierend und unglaublich? Jemand, der das ganze Universum gemacht hat, braucht - dich! 

Vor der Bibelarbeit gab es ein gemütliches Frühstück. Da der Essens- und Schlafbedarf am Morgen in den Ferien doch sehr verschieden ist, gibt es in diesem Jahr von 08:00-09:30 Uhr ein Buffet. So können die Frühaufsteher*innen schon zeitig essen und alle, die länger schlafen möchten, können später dazustoßen. Das Küchenteam hat seit 06:30 Uhr Brötchen vorbereitet, so dass es beim Reinkommen schon herrlich duftete. So darf es gerne weitergehen! 

Am Nachmittag gab es dann einen ersten Einkauf für die Verpflegung der kommenden Tage, bei dem auch Essenswünsche von Teilnehmenden berücksichtigt wurden. So gibt es hier zum Beispiel Zitat "Dieeeeessseee Schokostreusel", die man bei einem Urlaub in den Niederlanden wohl unbedingt essen muss. Die Freude war groß, als die Klappkörbe ins Haus getragen wurden. Außerdem gab es am Nachmittag vier kleine Spiele, die weiter das Kennenlernen und das Miteinander gefördert haben und einen ersten Ausflug zur nahegelenden Badestelle.

Mit frischen Brot, Obst und Gemüse und reichhaltiger Auswahl an Belag konnten sich beim Abendessen dann alle startklar machen für das anschließende Familienduell. Auf der Hinfahrt haben alle 40 Fragen beantwortet und nun galt es herauszufinden, was wohl die häufigsten Antworten waren. Von deutschen Schauspielern über Fernsehsendungen mit niedrigem Niveau und der Frage, was nur einmal in der Woche gewaschen wird war alles dabei, so dass es ein fröhliches Rätseln gab. 

 

Tag 1

Endlich ist es soweit: Nicht nur, dass unsere Jugendfreizeit begonnen hat, nein, es ist auch die erste seit seit zwei Jahren, die wir wieder durchführen können. Neben dem, dass solche gemeinsamen Zeiten einfach fehlen im Gemeindeleben, steigt so die Spannung natürlich nochmal ganz besonders. Für viele Teilnehmer*innen ist es die erste Jugendfreizeit und auch das Team muss erstmal wieder in all das reinfinden, was Mann und Frau für so eine Freizeit alles bedenken und planen muss. 

Zwischen 16 und 17 Uhr waren dann alle da: Das Begleitfahrzeug, der Bus und das Küchenteam. Die Ankunft ist dann erstmal rödelig: Alles raus aus dem Bus und den Autos, Zimmer einteilen und beziehen, Material verräumen, das Haus und die Küche kennenlernen, Fragen klären usw. Also wirklich: Ankommen. Sowohl äußerlich als auch innerlich. Sich sortieren und zurechtfinden, die Unterkunft für eine Woche zu seiner Unterkunft machen. 

Die Teilnehmer*Innen haben während der Fahrt schon Sprachnachrichten an die geschickt, die sich um die Verpflegung hinweisen, mit dem lautstarken Hinweis, wie hungrig sie sind. Kein Problem, die Küche war gut vorbereitet und so konnte sich der leere Magen kurz nach der Ankunft wieder vollgehauen werden. 

Übrigens Küche: Wenn schon, denn schon. Das Team hat sich einiges vorgenommen, unter anderem auch frische, selbstgebackene Brötchen an jedem Tag. Da wird sich also richtig ausgetobt!

Nach dem Abendessen war dann Zeit zum Kennenlernen. NIcht alle Jugendlichen kennen sich, so dass gemischte Teams bei verschiedenen Spielen die Möglichkeit hatten, unterinander und mit anderen Kontakt zu knüpfen. Dabei geht es dann nicht nur um die Namen, sondern man beschnuppert sich gegenseitig, schaut, wer die anderen so sind. Die Gruppe muss warm miteinander werden. Insgesamt sind wir 15 Jugendliche aus dem Kirchenkreis Buxtehude. 

Bevor dann alle erschöpft von der Anreise ins Bett gefallen sind, haben wir unseren Abendabschluss gefeiert. Am Ende jeden Tages haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, über einige Fragen über den Tag nachzudneken und jeweils einen kleinen Brief an sich selbst zu schreiben. So bleibt all das erhalten, was den Freizeittag geprägt hat. Außerdem gibt es eine kleine Andacht vom Team. Im ersten Impuls hat Alena davon erzählt, wie wertvoll für sie als Kind die Entscheidung war, bewusst ein Leben mit Jesus als Freund zu beginnen. Es war sehr eindrücklich davon zu hören, wie sie Jesus als jemanden erlebt hat, der sie sieht. WIr vom Team sind schwer begeistert von Jesus und möchten den Jugendlichen, deren Leben sich an vielen Stellen ja auch sortiert, von ihm vorschwärmen und sie ermutigen, Gemeinschaft mit ihm zu wagen. 

 

Ein Tag vor der Abfahrt

Geschirrhandtücher. Klebestifte. Klopapier. Kaffeefilter. Listen. Beamer. Gesellschaftsspiele. Bumball. Rezepte. Papier. Filzstifte. Namensschilder. Ordner. Putzlappen. Seife. Mehrfachstecker.  ....

An diesem Morgen haben die Köpfe von Diakon Alena Tamke (Bargstedt) und Diakon Daniel Hägerbäumer (Harsefeld) nochmal richtig geraucht, denn für so eine Jugendfreizeit muss man wirklich an eine Menge denken! Wir haben heute alles in Kisten gepackt, was wir für unsere Freizeit brauchen und wir hoffen inständig,nicht so viel vergessen zu haben. Stellt es euch so vor, als würde man mit 20 Leuten in den Urlaub fahren, dann wisst ihr, was man da alles bedenken und planen muss. Nachdem dann alles gepackt war haben wir die Sachen zwischen Bargstedt (Transport im Bus) in Harsefeld (Transport im Begleitfahrzeug) verteilt, damit wir dann auch wirklich alles zu unserer Unterkunft bekommen. Viel von dem, was für so eine Freizeit alles bedacht werden muss, bekommt man wahrscheinlich gar nicht so mit, weil es über das Jahr verteilt eher im Hintergrund passiert. So bekommt ihr zumindest einen kleinen Einblick in das, was hinter den Kulissen passiert. Jetzt freuen wir uns drauf, euch bald von vor den Kulissen zu erzählen, denn in nicht mal mehr 24 Stunden machen wir uns auf den Weg. Wie schön, wir freuen uns sehr auf die Freizeit! 

Zwei Tage vor Abfahrt

Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren! All das schöne Programm, das wir uns überlegt haben, ist vorbereitet und gedruckt, Die Küche hat heute die letzten Einkäufe für die ersten Tage erledigt. Eins der Ziele bei der Verpflegung ist es, frisch zu kochen. Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen und bei manchen Jugendlichen geht besonders viel Liebe durch den Magen :-) Morgens gibt es zum Beispiel frische, selbstgebackene Brötchen in verschiedenen Varianten und am Abend eigenes Brot. Und auch für das Mittagessen bereiten wir alles frisch, lecker und vollwertig zu, so dass wirklich alle gut versorgt sind. Auch wichtig ist es uns, möglichst Nachhaltigkeit einzukaufen. Alleine für das Essen kann sonst für so eine Jugendfreizeit eine ganze Menge Müll entstehen und den wollen wir so weit wie nur möglich vermeiden und reduzieren. Deswegen fand ein Einkauf heute bei Tante Trude in Buxtehude statt. Nudeln, Reis, Müsli und Kakao ohne unnötig viel Verpackung in Pfandbehältnissen zu kaufen spart schon eine Menge Plastik und Papier ein. Wir finden: Temperaturen wie in diesen Tagen zeigen, dass sich dringend viel ändern muss. Und dazu wollen wir beitragen! 

Diakon Daniel Hägerbäumer
Denkmalsweg 1
21698 Harsefeld