Initiative 153

Initiative 153

Wenn 153 Personen monatlich 25 Euro zusammenlegen, kann eine Diakonenstelle in der Kirchengemeinde selbständig finanziert werden.
Das ist die Idee, die – in Anlehnung an eine biblische Wundergeschichte aus Johannes 21 (Auf das Wort Jesu hin werden 153 Fische auf wunderbare Weise gefangen) – hinter der Initiative steht.

Zum Hintergrund: Im Jahr 2005 wurde die Streichung der bis dahin vorhandenen Diakonenstelle der Kirchengemeinde für Erwachsenenarbeit zum November 2008 angekündigt. Sparzwänge der Landeskirche hatten – aufgrund sinkender Kirchensteuereinnahmen – dazu geführt. Wilhelm Pillon, damaliger Diakon, war über 30 Jahre lang Stelleninhaber und hat das Gemeindeleben in dieser Zeit nachhaltig mitgestaltet.

Schon bei seiner Verabschiedung stand fest, die Kirchengemeinde konnte und wollte nicht auf die Diakonenstelle verzichten. Umgehend wurde eine Initiative gegründet, um die Stelle via Förderverein wiederzuerwecken und eigenständig zu finanzieren – die Initiative 153.

Das Spendenbarometer in der Kirche – eine Fischwand, bestehend aus 153 Einzelfischen, die in eine Richtung schwimmend einen großen Fisch ergaben – zeigt den gegenwärtigen Stand der Spendenaktion. Sobald monatliche 25 Euro durch einen Spender / eine Spendergruppe zugesagt werden, wird ein weiterer bunt angemalter Fisch in das Puzzle der Fischwand eingefügt.
Nachdem die Diakonenstelle von 2006-2008 noch einmal für 2 Jahre befristet besetzt werden konnte, liefen die landeskirchlichen Mittel aus. Kirchensteuermittel standen dafür nicht mehr zur Verfügung. Doch erst nach insgesamt 3 Jahren hatte die Initiative 153 so viele Dauerspender und Zuschussgeber gewonnen, dass sie eine Neueinrichtung der Stelle und Ausschreibung zumindest für einige Jahre wagen konnte.
Heute gehören zu den Dauerspendern 71 Personen / Paare, die eine regelmäßige monatliche Spende für die Initiative 153 zugesagt haben. Hinzu kommen regelmäßige Beiträge der Kirchlichen Stiftung Harsefeld, der Good News Singers, der Jungsenioren, eines Hauskreises der Kirchengemeinde sowie ein – zunächst auf 4 Jahre bewilligter – Zuschuss des Fleckens Harsefeld. Damit sind ca. 40 % der jährlichen Kosten gedeckt. Weitere 40 % der jährlichen Personalkosten werden noch für die Dauer von 4 Jahren vom Kirchenkreis zugeschossen. Ein Startkapital aus gebildeten Rücklagen der Zeit zwischen Initiativengründung und Anstellungsbeginn war ebenfalls vorhanden. So konnte zum 1. August 2009 Björn Reinkemeier seinen Dienst als Diakon für Erwachsenenarbeit in der Kirchengemeinde aufnehmen.

Zu seinen Aufgaben gehört:

  • Die Gewinnung und Begleitung ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen
  • Seniorenarbeit
  • Jungseniorenarbeit
  • Seelsorge an alten Menschen
  • Familienarbeit
  • Organisation und Durchführung von Freizeiten
  • Betreuung von Besuchsdiensten
  • diakonische Projekte
  • thematische Mitgestaltung von Veranstaltungen
  • Mitwirkung in der Konfirmandenarbeit
  • Organisation von Gemeindefesten, Basaren, Aktionen

Die Beschäftigung des Diakons ist zunächst bis 2016 gesichert. Weitere Dauerspender/innen werden benötigt. Spendenzusagen, deren Betragshöhe frei gewählt werden kann, können jederzeit fristlos gekündigt werden. Auch einmalige Spenden werden gerne entgegengenommen. Spendenkonto: Kirchenamt in Stade, Kontonummer 302 422 11, Volksbank Geest eG. (BLZ 200 697 82) Kennwort ‚KG Harsefeld – Initiative 153’.
Formulare für Spendenerklärungen (Einzugsermächtigung oder Dauerauftrag) siehe Downloads. Eine jährliche Spendenbescheinigung für Steuerabzugszwecke wird automatisch zugesandt.

 

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