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Kirchliche Stiftung Harsefeld

Aktuelles
Erstes Zeichen der Stiftung: Die Bank vor dem Pfarramt Denkmalsweg

Die Kirchliche Stiftung Harsefeld hat auf dem Gemeindefest 2007 eine Bank vor dem Pfarramt aufgestellt. Die Bank soll als sichtbares Zeichen auf die Stiftung aufmerksam machen.

Anschließend nahm zunächst das Kuratorium der Stiftung auf der Bank Platz (v.l.n.r.): Herbert Holthusen, Dr. Heinrich Quast, Silke Jeske, Hans-Dieter Stienen, Axel Rothermundt

Zwischenschritt: unselbständige Stiftung

Nachdem im Jahr 2003 ein Grundkapital von 28.000 Euro eingegangen ist, wurde am 1. Juli 2004 die Errichtung der
nichtsrechtsfähigen Stiftung »Kirchliche Stiftung Harsefeld« vom Ev.-luth. Landeskirchenamt Hannover genehmigt. Im nächsten Schritt geht es darum, eine selbstständige Stiftung zu werden. Dazu ist ein
Mindestkapital von 50.000 Euro erforderlich. Ist die Stiftung selbstständig, kann ihr Vorstand – im Rahmen des Stiftungszwecks – selbst über die Verwendung der Erträge entscheiden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie unser Projekt unterstützen. Haben Sie weitere Fragen, sprechen Sie uns gerne an.

Das Kuratorium der Kirchlichen Stiftung Harsefeld:
Herbert Holthusen (Vorsitzender), Telefon (04164) 4940
Dr. Heinrich Quast, Telefon (04164) 1373
Silke Jeske, Telefon (04164) 2826
Axel Rothermundt, Telefon (04164) 811511
Dieter Stienen, Telefon (04164) 811056
V.l.n.r.: Dieter Stienen, Axel Rothermundt, Silke Jeske, Herbert Holthusen, Dr. Heinrich Quast

Informationen

Die Kirche lebt, wie jede Organisation, auch vom finanziellen Engagement ihrer Mitglieder. Die Kirchensteuer und alle eingehenden Spenden müssen zeitnah für den angegebenen Zweck ausgegeben werden und sind dann erschöpft. Anders ist es mit einer Stiftung. Stiftungsgelder werden angelegt. Nur die Zinserträge werden ausgegeben. So ist die Stiftung eine langfristig verlässliche Finanzquelle. Viele Gemeinden haben diesen Weg bereits erfolgreich beschritten. Stifter und Stifterinnen haben sich anregen lassen, mit einem Teil ihres Vermögens die kirchliche Arbeit vor Ort auf Dauer sicherzustellen.

Der Kirchenvorstand Harsefeld hat beschlossen, eine Stiftung zugunsten der Kirchengemeinde Harsefeld zu gründen. Stiftungsgelder sind steuerlich absetzbar – und das über den Prozentsatz steuerlich
absetzbarer Spenden hinaus. Eine Stiftung bietet die Möglichkeit, eigenes Vermögen in die Zukunft der Kirche vor Ort zu investieren.

Ziele der Stiftung

»Zweck der Stiftung ist die Sicherung und Förderung des kirchlichen Lebens in Harsefeld.« (aus der Satzung)
Die Kirche von morgen steht vor großen Herausforderungen. Die religiöse Sehnsucht der Menschen nach Halt und Orientierung, Sinn und Zukunft ist groß. Es kann nicht sein, dass die christliche Gemeinde auf Grund sinkender Steuereinnahmen ihre Arbeitsfelder einschränkt und Stellen abbaut, obwohl wachsender Bedarf besteht. Die Kirchengemeinde Harsefeld strebt keinen Abbau an, sondern Aufbau.

Ihre Ziele sind…
… eine zeitgemäße gesellschaftsrelevante christliche Verkündigung
… ein vielgestaltiges Gemeindeleben, in dem sich Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft beheimatet fühlen
… ein umfassendes Angebot an seelsorgerlicher Betreuung
… der Ausbau des sozialen Engagements an Brennpunkten des Ortes
… die Überwindung von Anonymität durch überschaubare Strukturen und ein Maximum an ausgebildeten Kräften

Fragen zur Stiftung

Was für Summen sind im Blick, wenn wir darum werben, sich an der Stiftung zu beteiligen?
Bei einer Stiftung sind grundsätzlich größere Summen im Blick. Für manche sind 250 Euro schon eine größere Summe. Für andere sind es 2500 Euro oder mehr. Willkommen sind aber alle Beträge.
Ist es nicht besser, die ganze Spende kommt dem guten Zweck zugute, und nicht nur der Zinsertrag?
Die Stiftung ist bewusst langfristig angelegt. Wenn für eine Million Euro ein Mitarbeiter finanziert würde, wäre das Geld nach einigen Jahren aufgebraucht. Die Erträge von einer Million Euro können aber im Prinzip “ewig” fließen und entsprechend länger eine Mitarbeiterstelle (teil-) finanzieren.
Welche Summe ist für den Finanzstock der Stiftung angepeilt?
Für die Anerkennung als unselbstständige Stiftung sind 25.000 Euro nötig. Ab einem Vermögen von 50.000 Euro kann die Stiftung selbständig werden und über ihre Stiftungserträge eigenständig entscheiden. Spürbare Wirkung kann die Stiftung dann erzielen, wenn eine, besser noch zwei Millionen Euro Stiftungsvermögen erreicht sind. Bei einer denkbaren Verzinsung von 4% würden dann 40.000 bis 80.000 Euro pro Jahr zu Verfügung stehen.
Wie soll jemals eine so hohe Summe erreicht werden?
Auch das muss man langfristig sehen. Ein wichtiger Teil von Stiftungsvermögen sind Nachlässe und Erbschaften von Menschen, die ihr Vermögen einem guten Zweck zufallen lassen möchten. Solche Erbschaften oder Vermächtnisse sind Erbschafts- und schenkungssteuerfrei und können eine Stiftung besonders nachhaltig fördern. Das gilt auch für Immobilien, die einer Stiftung vermacht werden. Können die Stifter bei der Verwendung der Erträge mitreden?
Grundsätzlich endet das Engagement des Stifters mit der Einzahlung seines Stiftungsbeitrages. Unsere Satzung sieht aber vor, die Stifter durch regelmäßige Stifterversammlungen über die Entwicklung
der Stiftung zu informieren und aus dem Kreis der Stifter Mitglieder in den Stiftungsvorstand, bzw. das Kuratorium, zu wählen.

Adresse:
Kirchliche Stiftung Harsefeld
Denkmalsweg 1
21698 Harsefeld

Stiftungskonten:
Volksbank Geest eG (BLZ 200 697 82), Konto 302 422 10
Kreissparkasse Stade (BLZ 241 511 16), Konto 205 302

Das Kuratorium der Kirchlichen Stiftung Harsefeld:
Herbert Holthusen (Vorsitzender), Telefon (04164) 4940
Dr. Heinrich Quast, Telefon (04164) 1373
Silke Jeske, Telefon (04164) 2826
Axel Rothermundt, Telefon (04164) 811511
Dieter Stienen, Telefon (04164) 811056

Förderverein für Jugendarbeit

Seit 1991 gibt es in Harsefeld den Förderverein für Jugendarbeit in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde
Harsefeld e.V. Zweck des Vereins ist es, die Jugendarbeit in der Kirchengemeinde Harsefeld zu fördern. Durch Mitgliedsbeiträge und zusätzlich eingeworbene Spenden finanziert er die Arbeit einer
Jugend-Diakonin bzw. eines Jugend-Diakons.

Eine hauptamtliche Kraft soll Jugendliche begleiten und Angebote sinnvoller Freizeitgestaltung machen. Probleme der Jugendlichen, Lebens- und Glaubensfragen sollen gemeinsam angegangen werden. Dazu bedarf es speziell ausgebildeter und vollzeitlich tätiger Kräfte. Der Förderverein will dafür die finanziellen Grundlagen bereitstellen.

Kontakt: Björn Schmahl Telefon (04164) 859120

Hospizgruppe

Die Hospizgruppe ist eine Gruppe ehrenamtlicher, ausgebildeter Hospizhelfer/innen, die sich der Betreuung und
Begleitung Schwerkranker, Sterbender und ihrer Angehörigen annimmt.

Menschen brauchen zum Leben und erst Recht zum Sterben Bedingungen, die ihnen Sicherheit, Hilfe und ein Gefühl des Angenommenseins gewähren. Viele wohnen allein in ihrer Wohnung und benötigen bei Krankheit oder wenn es zum Sterben kommt, Hilfe und Betreuung.

Der Dienst der Hospizgruppe ist ein kostenloses Angebot für Menschen, die sich Begleitung auf der letzten Wegstrecke ihres Lebens wünschen – unabhängig von Alter, Nationalität und
Konfession. Er erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den pflegerischen und betreuenden Einrichtungen (Ärzte, Sozialstationen, Seniorenheimen, Pfarrämter usw.).

Wer eine Betreung für sich oder Angehörige wünscht, meldet sich bitte bei der Leiterin der Hospizgruppe: Ulrike Deterts-Thiele, Reither Damm 8, 21698 Brest, Telefon (04762) 693 oder über das
Hospiz-Handy (0170) 8039480. Die E-Mail-Adresse der Hospizgruppe ist hospizgruppe.harsefeld@ewetel.net

Arbeitskreis Abrahams Herberge

Eine Möglichkeit der Nachfahren Abrahams (Juden, Moslems und Christen), sich zu treffen und über die Probleme miteinander zu sprechen, statt weiter mit Starrköpfigkeit und Gewalt den anderen
zu diffamieren und den Zugang zum Heil Gottes abzusprechen. Jugendliche aus Israel, Palästina und anderen Ländern sollen einander kennenlernen.

Die Evangelische Kirche in Beit Jala, ca. 10 km südlich von Jerusalem, baut ein Gästehaus, in dem sich Jugendgruppen aus der Region, aber auch aus anderen Teilen der Welt begegnen können. Ein Teil des Gebäudes wird als Hotel betrieben, um Menschen des Ortes Arbeit zu geben.

Unser Arbeitskreis (evangelische und katholische Christen aus Buxtehude und Harsefeld) hat sich von dieser Idee des Pastor Shihadeh begeistern lassen und unterstützt die Gemeinde in Palästina bei diesem Vorhaben, wie auch andere christliche Gemeinden in Deutschland.

Kontakte über Bernd Leverkühne, Telefon (04164) 4523 oder Axel Rothermundt, Telefon (04164) 811511.

Rumänienhilfe

Die Rumänienhilfe Harsefeld ist eine Initiative der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Harsefeld, die seit 1990 notleidenden Menschen in Rumänien durch verschiedene Projekte hilft.

1. Projekt: Schülerpatenschaften
  • Seit dem Jahre 2000 betreut die Rumänienhilfe Harsefeld das Projekt “Schülerpatenschaften”.
  • Etwa 50 Schüler und Studenten aus der Stadt Ploiesti und Umgebung konnten bisher durch eine persönliche Patenschaft mit monatlich 25 Euro unterstützt werden.
  • Mit Hilfe dieser finanziellen Unterstützung haben inzwischen etwa 20 Studenten ihr Studium erfolgreich beendet und eine Arbeitsstelle gefunden.
  • Bei vielen dieser Patenschaften sind inzwischen herzliche Brieffreundschaften entstanden und einige der Schüler und Studenten haben ihre Patenfamilien in Deutschland besucht.

Andreea (links) und ihre Familie

Nicolae (links) mit seinem Bruder vor ihrem baufälligen Haus

Wie ist die Situation für Schüler und Studenten in Rumänien?
  • Eine gute Ausbildung der Kinder scheitert oft daran, dass die Familien diese nicht finanzieren können. Viele Schüler sind nicht einmal in der Lage, sich Bücher und Hefte zu kaufen.
  • Trotz sehr guter schulischer Leistungen müssen Schüler oft aus finanziellen Gründen auf ein Studium verzichten, besonders die Studiengebühren und die hohen Lebenshaltungskosten sind ein Grund
    dafür.

Corina mit ihrem Vater. Sie freut sich über eine Patenschaft.

Stefania mit ihrer kleinen Schwester und Mutter

Wie hilft die Rumänienhilfe Harsefeld?
  • Damit qualifizierte Jugendliche in Rumänien eine gute Ausbildung erhalten und die Möglichkeit zum Studium bekommen, werden persönliche “Schülerpatenschaften” für Schüler des Gymnasiums “Mihai Viteazul” aus Ploiesti vermittelt.
  • Für die Unterstützung eines Schülers zahlt der Pate monatlich 25 Euro.
  • Durch persönliche Briefe wird ein Kontakt zwischen Paten und Schülern hergestellt.
  • Eine Patenschaft kann auch ohne Briefkontakt übernommen werden oder das Projekt durch eine einmalige Spende unterstützt werden.
  • Das Geld wird in voller Höhe ausgezahlt; Verwaltungskosten fallen nicht an.

Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen möchten oder weitere Informationen zu dem Projekt benötigen, melden Sie sich gerne bei Constance und Hermann Fitschen, Tel. 04164/3874

2. Projekt: Hilfe für krebskranke Kinder
  • Seit 1999 unterstützt die Rumänienhilfe Harsefeld die Kinderkrebsstation des Kinderkrankenhauses “Marie Curie” in Bukarest.
  • Dank unserer gezielten und andauernden Hilfe hat sich die Situation der krebskranken Kinder verbessert und die Heilungsrate ist gestiegen.
Wie ist die Situation für krebskranke Kinder in Rumänien?
  • Die Überlebensrate der krebskranken Kinder in Rumänien beträgt nur ca. 30 % , in Deutschland sind es etwa 75 %. Gründe sind in erster Linie fehlende finanzielle Mittel der Krankenhäuser, die für
    den Kauf von medizinischen Geräten und Medikamenten für die Chemotherapie dringend benötigt werden.
  • Wegen nicht ausreichend vorhandener Medikamente werden Chemotherapien oft nur in abgeschwächter Form durchgeführt.
  • Medikamente für die Behandlung der kranken Kinder müssen von den Eltern teilweise selbst besorgt und bezahlt werden; dazu fehlt den Eltern aber meistens das Geld.
  • Schlechte hygienische Verhältnisse in den Krankenhäusern verschlimmern die Situation für die kranken Kinder.

An Krebs erkrankte Kinder im Krankenhaus “Marie Curie”

Wie hilft die Rumänienhilfe Harsefeld?
  • Seit 1999 werden von unseren Spendengeldern Medikamente und medizinische Ausrüstung, z.B. Infusionspumpen, für die Kinderonkologie gekauft.
  • Alle alten und teilweise rostigen Betten der Onkologie wurden inzwischen durch die von der Rumänienhilfe Harsefeld gelieferten Betten und neuen hochwertigen Matratzen ausgetauscht.
  • Kinderkleidung und Spielzeug wurde von uns geliefert.
  • 2.000 Informationshefte der Broschüre “Chemokasper” wurden ins Rumänische übersetzt, gedruckt und in verschiedenen Kinderkrebsstationen des Landes an die kranken Kinder und ihre
    Eltern verteilt.

Schwester Lamise Bectemir kümmert sich liebevoll um die erkrankten Kinder

Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Projekt möchten, melden Sie sich gerne bei Gaby Fohrmann, Tel 04164/6688, oder Hermann Fitschen, Tel. 04164/3874

Weitere Hilfe ist dringend erforderlich! So können Sie die Projekte durch Ihre Spende unterstützen

Spendenkonto:
Empfänger: Kirchenamt Stade
Bank: Volksbank Geest eG (Bankleitzahl: 200 697 82)
Konto-Nr. 30 242 211
Bitte geben Sie als Verwendungszweck: “Rumänienhilfe Harsefeld” an.